Meine besten Tipps zur Quartalsplanung

8 Dez 2022 | Workflows | 0 Kommentare

Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen wir uns Ziele setzen und überlegen, was wir tun können, um diese Ziele zu erreichen.

Aber die Zielsetzung ist nur ein wichtiger Teil einer guten Planung.

Ziele müssen messbar sein

Egal, ob du gleich für ein ganzes Jahr im voraus deine Ziele festlegst oder ob du lieber in kleineren Schritten wie in einer Quartalsplanung oder einem 90-Tage-Plan deinen Fahrplan schreibst: Neben der Zielsetzung ist auch die Messung deines Fortschritts wichtig!

Ich persönlich gehöre eher zu den Unternehmerinnen, die in kleineren Schritten in Form von Quartalsplanungen ihre Ziele festlegen.

So kann ich die aktuelle Entwicklung meines Unternehmens direkt in meine Planungen mit einfließen lassen und lasse mir genug Raum, um gewisse Ideen über einen längeren Zeitraum wachsen zu lassen, ohne sie schon fest eingeplant zu haben.

Bei jeder Quartalsplanung das Hauptziel fest im Blick

Natürlich gibt es auch bei mir ein großes Jahresziel. Bei jeder Quartalsplanung spielt es mit und ich überlege, welche kleineren Ziele dazu beitragen können, dieses große Ziel zu erreichen bzw. ihm ein Stück näher zu kommen.

Alle Ideen, die in der aktuellen Quartalsplanung keinen Platz gefunden haben, kommen auf die Ideenliste. Sie dürfen dort reifen, wachsen und sich entwickeln, bis sie an der Reihe sind oder doch verworfen werden.

Hauptsache, sie werden nicht vergessen!

Was ich an der Quartalsplanung so liebe: Die Abstände zwischen Planung, Umsetzung und Reflexion sind nicht so lange und die Aufgaben und Ziele lassen sich gut in Monats- und Wochenschritte einteilen.

So habe ich nicht das Gefühl, vor einer Mammutaufgabe zu stehen.

Diese Schritte helfen dir bei einer entspannten Quartalsplanung:

1. Rückblick

Die Planung des nächsten Quartals beginnt immer mit einem Rückblick auf das vergangene Quartal. Folgende Fragen kannst du dir beim Rückblick stellen:

  • Was ist gut gelaufen und warum?
  • Was hat nicht funktioniert und warum?
  • Welche Erfolge hattest du in den letzten 12 Wochen?

2. Die Zahlen der letzten 12 Wochen

Es ist wichtig, deine Kennzahlen regelmäßig zu messen. Das hilft dir, sinnvolle Ziele für das nächste Quartal festzulegen. Aus dem Vergleich der Quartalszahlen können wir lernen und sehen, an welchen Stellen wir im Business als nächstes arbeiten sollten. Für den Anfang musst du dir noch gar nicht so viele Kennzahlen vornehmen. Wichtig ist, dass du sie kontinuierlich misst und auswertest.

Mögliche Kennzahlen:

  • Wie viel Umsatz hast du in den letzten 12 Wochen gemacht?
  • Wie hoch waren deine Kosten in den letzten 12 Wochen?
  • Wie viele neue Newsletterabonnenten hast du in den letzten 12 Wochen gewonnen?
  • Welcher Blogartikel hatte in den letzten 12 Wochen die meisten Aufrufe?

3. Die Planung

Nimm dir nicht zu viel vor! Pro Monat ein Businessziel, das du erreichen möchtest. Dein Ziel darf herausfordernd sein, sollte dich aber auch nicht überfordern. Plane dir neben deinen Quartalszielen genug Zeit für die laufenden Aufgaben, also z.B. Backoffice, Marketing und Kundenbetreuung ein. Diese müssen mit und ohne Zielsetzung erledigt werden.

Denke auch daran, nicht nur Businessziele, sondern auch private Ziele in deine Planung mit einfließen zu lassen.

Plane konkrete Maßnahmen, wie du die festgelegten Ziele erreichen möchtest. Auch hier ist weniger mehr! Bleibe realistisch und überlege dir, was du schaffen kannst. Wie viel Zeit hast du pro Tag zur Verfügung? Welche Maßnahme wirst du zuerst umsetzen? Die Ziele und Maßnahmen müssen messbar sein, damit du am Ende des Quartals sehen kannst, ob du sie erreicht hast oder nicht.

Fragen zur Planung:

  • Welche 3 Ziele möchtest du dieses Quartal erreichen?
  • Was sind die 3 wichtigsten ToDos, um die Ziele zu erreichen?
  • Gibt es in diesem Quartal wichtige Termine und Fristen, die du beachten musst?
  • Welches Produkt steht dieses Quartal im Fokus?

Möchtest du deine nächste Quartalsplanung auch gerne mit mir zusammen machen, anstatt alleine am Schreibtisch zu sitzen? Dann sichere dir einen 1:1-Workshop mit mit. Hier findest du alle weiteren Infos.

Stephanie Keller
Businesszahlen einfach erklärt

Als die gute Fee der Zahlen erfülle ich dir den Wunsch zu verstehen, was deine Businesszahlen bedeuten, deine Buchhaltung in kürzester Zeit zu erledigen und dir ein regelmäßiges Unternehmergehalt leisten zu können.

Für ein Unternehmen, das sich mit dem Familienalltag vereinen lässt!

r

Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Inhalte ersetzen
keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Weitere Blogartikel zu ähnlichen Themen